Zahn­ärztin Maria Guber in Hopfen am See bei Füssen

„Der beste Dank für meine Arbeit ist Ihr strahlendes Lächeln!“

Ich bin Maria Guber, Zahnärztin aus Leidenschaft. 1977 wurde ich in Omsk/Russland geboren und lebe seit 2004 in Deutschland. Meine berufliche Laufbahn begann 1999 in meiner Heimat und setzte sich in Deutschland nach der Elternzeit fort, wo ich erfolgreich den Anerkennungsprozess bis zur Approbation 2013 durchlief und heute meine eigene Praxis führe.

Zum 1. Januar 2026 übernehme ich die Zahnarztpraxis in der Höhenstraße 3 in Hopfen am See. Gemeinsam mit Dr. Ralf Mikscheck* und unserem Praxisteam betreue ich Patienten aus Füssen und der gesamten Region.

Frau Guber, warum sind Sie Zahnärztin geworden?

Als junger Mensch hat man nicht gleich einen Plan, was man werden will, aber wenn man in sich hineinschaut und seine Stärke definiert, kommt etwas zum Vorschein. Am Anfang war mir eines klar: ich möchte mit Menschen arbeiten, dazu wäre es gut, meine geschickten Hände und meinen wissbegierigen Kopf einzusetzen. Und nicht zuletzt sollte das Ergebnis meiner Arbeit schön und wertvoll werden. Meine Wahl fiel auf den zahnärztlichen Beruf. Während des Studiums festigte sich mein Gefühl Schritt für Schritt: die Entscheidung ist richtig. In dem Beruf habe ich die Möglichkeit entdeckt, zahnmedizinische Kompetenz und handwerkliches Geschick miteinander zu verbinden. Und in mir persönlich habe ich das Bedürfnis verspürt, einer verantwortungsvollen Tätigkeit nachzugehen, den Menschen gesundheitlichen Nutzen bringt und die Sinn stiftet.

Frau Guber, Sie haben Ihre Karriere in Russland begonnen und in Deutschland fortgesetzt – was hat Sie auf diesem Weg geprägt?

Mein Weg war nicht immer geradlinig, aber genau das hat mich geformt. In Russland habe ich das Handwerk von Grund auf gelernt. In Deutschland musste ich noch einmal von vorne beginnen – Sprache, Anerkennung, neue Strukturen. Das war herausfordernd, aber es hat mir gezeigt: Wenn man an etwas glaubt, findet man einen Weg. Diese Erfahrung nehme ich mit in jede Behandlung: Geduld, Sorgfalt und der Glaube daran, dass sich Einsatz lohnt.

Frau Guber, was ist das Schönste an Ihrem Beruf?

Der Beruf als Zahnärztin bietet eine besondere Verbindung von Medizin, Handwerk und Psychologie. Der Alltag ist abwechslungsreich und spannend. Schön finde ich auch, dass das Ziel einer optimalen Versorgung erreichbar und auch sichtbar ist.

Nach über zehn Jahren als angestellte Zahnärztin wagen Sie den Schritt in die Selbstständigkeit – warum jetzt?

Die Zeit war reif. Ich habe in verschiedenen Praxen viel gelernt und wusste irgendwann genau, wie ich selbst arbeiten möchte: persönlich, ohne Zeitdruck, mit echtem Interesse am Menschen hinter dem Patienten. Als sich die Möglichkeit bot, diese Praxis zu übernehmen, habe ich nicht lange gezögert. Der Standort am Hopfensee, die eingespielten Abläufe und die Chance, mit Dr. Mikscheck weiterzuarbeiten – das hat einfach gepasst.

Ihr Leitsatz lautet „Der beste Dank ist Ihr strahlendes Lächeln“ – was steckt dahinter?

Ein Lächeln verändert alles. Manche Patienten kommen mit Schmerzen, andere schämen sich für ihre Zähne und halten beim Lachen die Hand vor den Mund. Wenn ich sehe, wie jemand nach einer Behandlung wieder frei lächelt, ist das für mich der schönste Moment. Zahnmedizin ist nicht nur Technik – sie gibt Menschen ein Stück Lebensqualität zurück.

Was sollten Patienten über Sie wissen, bevor sie zum ersten Mal in Ihre Praxis kommen?

Dass sie keine Angst haben müssen. Ich weiß, dass viele Menschen ungern zum Zahnarzt gehen. Deshalb nehme ich mir Zeit, erkläre jeden Schritt und höre zu. Wir finden gemeinsam eine Lösung, die zu Ihnen passt. Und wenn Sie nervös sind – sagen Sie es mir. Dafür habe ich Verständnis.